Goodbye New Zealand! ¡Hola México!
Um 7 Uhr ging unser Flieger ab Christchurch. Um 16:30 Uhr desselben Tages landeten wir in Cancún. Dazwischen lagen jedoch 27 Stunden Flugzeit. Entsprechend hatten wir nur einen Wunsch: ins Bett!
Glücklicherweise holte uns unser Airbnb-Gastgeber vom Flughafen ab, sodass wir nicht völlig übermüdet mit den emsigen Taxifahrern feilschen mussten.

Unser Airbnb liegt in Downtown-Cancún; nicht in der Touristenhochburg Zona Hotelera. Ein Aufenthalt in Cancún wird aufgrund der Massen an Touristen und der dicht an dicht gebauten Hotelanlagen eigentlich nicht empfohlen - ‘schnell weg’ sagen die meisten. Um in Ruhe unsere nächsten Schritte zu planen, war es hier jedoch gar nicht schlecht! Wir haben zudem glücklicherweise den Luxus nicht aus jedem Tag eines zeitlich begrenzten Urlaubs das Maximum herausholen zu müssen und verbrachten so sogar eine Nacht länger als geplant in Cancún.



05.03.2017: Cancún - viel geschlafen, nichts gesehen
Unser Tag beginnt um 13 Uhr - der lange Flug und Jetlag zahlen ihren Tribut… Leider gab es bei einem sehr verheißungsvollen veganen Café nebenan um diese Uhrzeit kein Frühstück mehr, dafür aber diesen leckeren veganen Cheesecake. Mein erster bewusst-veganer Nachtisch. Jans sowieso.

Gegen 16 Uhr haben wir es nach eineinhalbstündigem Hin und Her endlich geschafft uns mexikanische SIM-Karten zuzulegen - und sind um eine Erkenntnis reicher: ohne Spanisch kommt man hier nicht weit. Dabei dachten wir, das touristische Cancún wäre ganz gut zum Akklimatisieren…
Zurück in unserem Airbnb registrierte ich mich als erstes bei einem Online-Spanischkurs.
Und noch eine Erkenntnis: Ich bin im Mango- und Avocado-Paradies!!! Das ist definitiv ein starkes Argument für Mexiko!
06.03.2017: Cancún - Mayaruinen El Rey und Playa Delfines
Zugegeben: Dadurch dass wir keinen ‘Zeitdruck’ haben, würden wir uns am liebsten unserem Jetlag und vielleicht auch einer allgemeinen Ausgelaugtheit hingeben und die Tage mit viel Schlaf vergeuden (?). Jan hätte dabei womöglich nicht mal ein schlechtes Gewissen. Aber Tyrann Jasmin befand, dass es Zeit war endlich mal wieder was zu unternehmen.
Wir fuhren also raus in die Zona Hotelera. ‘Abenteuerlich’ mit dem öffentlichen Bus (und nicht mit dem Uber-Taxi, das Jan bei jeder Gelegenheit rufen will). Auf der Fahrt wird uns erst richtig bewusst, wie ‘schlimm’ Cancún ist und wie (amerikanischer) Pauschalurlaub aussieht. Hotelkomplex an Hotelkomplex an Hotelkomplex. Über 10 Kilometer lang! Die meisten sehen das richtige Cancún vermutlich gar nicht. Ok, hätte ich 500 € pro Nacht für ein All-Inklusive-Hotel bezahlt, würde ich es wohl auch nicht verlassen.
Unser eigentliches Ziel waren jedoch die Maya-Ruinen El Rey am Ende der Hotelmeile. Sicherlich eine der unspektakuläreren Ruinen in Mexiko - für uns zum Warmwerden trotzdem interessant. Highlight des Besuchs waren aber nicht die Ruinen selbst, sondern die vielen Leguane, die sich auf den Steinen sonnten.






Nicht zu verachten an den Ruinen ist auch, dass sie direkt gegenüber des Playa Delfines liegen - den wir natürlich auch noch besuchten!
Der Wellengang war beeindruckend! Ins Wasser traute sich niemand. Wir auch nicht. War auch verboten.



07.03.2017: Tagesausflug auf die Isla Mujeres
Direkt vor Cancún liegt die Isla Mujeres - die das Prädikat ‘pueblo mágico’ (magischer Ort) verliehen bekommen hat und damit als besonders sehenswert gilt. Zudem soll ihr Playa Norte der zweitschönste Strand Mexikos sein. Die Fähre fährt die 13 Kilometer je nach Bedarf - an diesem Tag etwa im 10-Minuten-Takt. Das sagt hoffentlich alles über den Touristenstrom aus…
Auf der Insel angekommen sind wir natürlich erstmal zu besagtem Playa Norte.
- feiner weißer Sand: check!
- türkisblaues glasklares Wasser: check!
- Schatten spendende Palmen: check!
- hunderte andere Sonnenanbeter: auch check! War ja klar…



Mittags bummelten wir durch die kleinen Gassen des Inselzentrums, die zwar im Grunde nur aus Souvenirshops, Cafés und Restaurants bestehen, aber trotzdem süß anzuschauen sind. Reisen ‘off the beaten track’ (wie wir es in Neuseeland ausschließlich hatten) sieht anders aus. Aber zugegeben: Wir genießen es, es uns gut gehen zu lassen.





Zurück in Cancún habe ich mich erstmal mit einem Bikini und zwei Paar Flipflops (weil es das zweite umsonst dazu gab…) für unser nächstes Ziel ausgerüstet: Isla Holbox!

